homepublikationenbiografisches-theater-in-der-sekundarstufe-I
maike plath - spielraum theater. selbstermächtigung und partizipation. Workshops für Erwachsene - Studientage für Schulen - Theaterprojekte für Jugendliche

Biografisches Theater in der Sekundarstufe I

Maike Plath

»schultheater« 1/2010, Seite 34–39

Dieser Artikel ist auch auf der Website des Friedrich Verlags downloadbar.

Biografisches Theater in der Schule? Das klingt nach einem sehr hohen Anspruch. Maike Plath zeigt, wie es machbar ist. Sie stellt ihre Erfahrungen aus der Arbeit mit Hauptschülern vor. Schritt für Schritt geht sie in der Theater-AG vor: Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten biografisches Material, mit dem in Übungen und kleinen Sequenzen auf dem Weg in eine zusammenhängende Inszenierung gearbeitet wird. So gehen die Schüler am Ende mit einer Eigenproduktion aus biografischen Versatzstücken auf die Bühne.

Nach meiner Beobachtung ist der Theaterunterricht für Jugendliche aus der Sekundarstufe I besonders motivierend, wenn es um ihre eigenen, biografischen Geschichten oder um eigene Gefühle und Gedanken geht. Das Interesse am Selbst wird im Laufe der Sekundarstufe I immer intensiver, ist auf die „Reibung“ mit der Welt und die oft konfliktreiche und schmerzhafte Auseinandersetzung mit Bezugspersonen gerichtet. Die Jugendlichen bringen ein hohes Maß an Energie und Sensibilisierung für Themen mit, die sie persönlich betreffen. Hierin liegt eine große Chance für theatrale Prozesse. Statt sich als Theaterlehrer in der Sekundarstufe I darüber zu ärgern, dass die Schüler mitunter literarischen Texten ablehnend gegenüberstehen, sollte man das nutzen. Die intensive Auseinandersetzung mit eigenen Themen versetzt die Schüler in die Lage, sich selbst in größeren Zusammenhängen zu begreifen und eine Situation aus der „Vogelperspektive“ zu betrachten.

Sicher erfordert die Arbeit mit autobiografischem Material ein Vertrauensverhältnis zwischen allen Beteiligten eines solchen Projektes. Schließlich gibt jeder von sich selbst etwas preis, das ihn verletzlich machen kann. Allerdings mischt sich auch in selbstproduziertes biografisches Material immer ein Stück Fiktion. Jede biografische Erzählung wächst im Spiel zwischen tatsächlich Erlebtem und Hinzugedichtetem. So entsteht ein Schutzraum, den man in der biografischen Arbeit mit Schülern bewusst nutzen kann.

Schritte vom biografischen Material zur Inszenierung

Um zu einer Inszenierung mit biografischem Material zu kommen, ist Schritt für Schritt vorzugehen. In der ersten Phase produzieren die Schüler auf unterschiedliche Impulse hin kurze Sequenzen biografischer Erzählungen (siehe Abschnitt „Biografisches Material generieren“). Zunächst werden die eigenen Texte anonym verfasst. Der Theaterlehrer verzichtet auf jede Fehlerkorrektur und jeden Kommentar, nimmt alle Texte mit nach Hause, tippt sie ab und fertigt Karteikarten an, die von der Gruppe später als Spielvorlage verwendet werden können. Dabei werden nur die Rechtschreibfehler korrigiert. Die Karten können übrigens auch gern laminiert werden, was nicht nur ihre Haltbarkeit erhöht, sondern auch eine Wertschätzung gegenüber den Schülertexten zum Ausdruck bringt. Das motiviert sie zusätzlich. Schreiben Schüler Unsinn oder „unflätige Ausdrücke“ auf, ist es am besten, dies überhaupt nicht zu kommentieren und die Texte genauso zu behandeln wie die anderen. Solche Karten werden aller Erfahrung nach später selten wieder aufgegriffen und der Produzent des Textes läuft selbst in eine Sackgasse. Auf solche Texte einzugehen, hat sich nach meiner Erfahrung als höchst unproduktiv erwiesen und schadet nur der Atmosphäre.

Die von den Schülern erarbeiteten Texte können mit der „Ein-Wort-pro-Schild“-Methode auf Kernthemen hin konzentriert oder von Mitschülern umgeschrieben werden (siehe Abschnitt „Von biografischen Sequenzen zu zentralen Themen“). Alles Material, das bei der Generierung biografischer Texte im Ergebnis dieser weiteren Arbeitsschritte entsteht, wird auf dem „Buffet der biografischen Themen“ zusammengetragen und für die weitere Arbeit zur Verfügung gestellt. Für den Theaterlehrer ist in diesem Zusammenhang wichtig zu beachten, dass mit dieser Methode biografisches Material für spätere Spielsituationen generiert werden soll. Es handelt sich nicht um eine psychologisch-therapeutische Vorgehensweise und darf auch nicht als solche „ausgewertet“ werden. Um ins szenische Spiel zu kommen, reichen die biografischen Texte allein nicht aus. Als Rahmen für den Weg zur Inszenierung hat sich in meiner Arbeit das Spiel „Die Puppen tanzen lassen“ bewährt. Dabei werden von der Gruppe die erarbeiteten Gefühle mit Tätigkeiten in Form einer theatralen Übung spontan kombiniert. Die Schüler gehen zu einer Musik kreuz und quer auf geraden Bahnen durch den Raum. Ein Spieler steht mit einem Mikrofon an der „Station“. Vor ihm liegen nach Farben geordnet die bisher gesammelten schwarzen, blauen und roten Schilder auf dem Boden (siehe Abschnitt „Buffet der theatralen Möglichkeiten“). Der Spieler an der Station ruft der Gruppe Anweisungen zu, die diese ausführt, z.B. „Freeze“ (alle frieren in ihrer Bewegung ein) und orientiert sich dabei an den vor ihm liegenden Schildern. Es stellt sich schnell heraus, dass einige schwarze Schilder mit den blauen Tätigkeitsschildern kombiniert werden müssen, z.B. „Zeitraffer“ mit einer Tätigkeit (blaues Schild), die im Zeitraffer ausgeführt werden soll (z.B. „Zähneputzen“). Alle Stimmanweisungen werden mit einem zuvor verabredeten Satz, „Wir sind gut!“ gesprochen (z.B. „Flüstern“, „Schreien“, usw.). Nach ca. zehn Ansagen geht der Spieler zurück ins Spiel und tippt einen anderen Spieler an, der nun an die Station geht und die Ansagen übernimmt. Schnell wird klar, dass die Begriffsschilder auf unendlich viele Arten kombiniert werden können und dadurch sehr wirkungsvolle Bilder in der Gruppe entstehen. Den Jugendlichen macht es Spaß, auf diese Weise „die Puppen tanzen zu lassen“ und ständig neue Bilder und Aktionen zu sehen, zu denen sie selbst den Impuls gegeben haben. Daher ist es auch wichtig, den Spieler an der Station häufig auszuwechseln, damit jeder mal in die Position des „Regisseurs“ gerät. So entstehen die unterschiedlichsten Versatzstücke biografischen und theatralen Materials, die nun im wörtlichen Sinne Stück für Stück „ins Spiel gebracht“ werden.

Eine Inszenierung wächst heran

Wie kommt man von diesem Material ausgehend nun zu einer Inszenierung? Der Theaterlehrer gibt in jeder Probe nach dem Warm-Up und dem Spiel „Puppen tanzen lassen“ eine Spielaufgabe. Wenn die Schüler fragen, ob sie auch „dieses und jenes noch dürfen“, so ist es grundsätzlich zunächst richtig, sie zu ermutigen und nichts zu verbieten, um sie nicht in ihrer Kreativität einzuschränken. Die Schüler suchen sich entweder einen Text aus vom „Buffet der biografischen Texte“ oder sie entscheiden sich für ein zentrales Gefühl, das sie thematisieren wollen und wählen unter diesem Gesichtspunkt mehrere dazu passende Texte aus. Nun wird auch das „Buffet der theatralen Möglichkeiten“ aus dem Spiel „Puppen tanzen lassen“ bei der Arbeit wieder einbezogen. Die Schüler dürfen immer wieder zur Station gehen und sich durch die Karten inspirieren lassen. So arbeiten die Gruppen nun mit drei systematischen Bausteinen:
1. mit dem „Buffet der biografischen Texte“.
2. mit dem „Buffet der theatralen Möglichkeiten“
3. mit einer Spielaufgabe.

Jede Gruppe arbeitet selbstständig und muss nach Ablauf der Zeit (ca. 30 Minuten) ihr Ergebnis auf der Bühne präsentieren. Wenn eine Gruppe kein Ergebnis erzielen konnte, nimmt sie auf der Bühne Platz und berichtet, warum es schiefgelaufen ist. Die anderen dürfen Fragen stellen oder Hilfsangebote machen. Die Gruppe erhält beim nächsten Durchgang eine zweite Chance. Alle anderen Ergebnisse werden nach den Regeln des Feedbackverfahrens mit der Gruppe ausgewertet.

Eine Dramaturgie entwickeln

Der Theaterlehrer dokumentiert alle Schülerergebnisse und kann auf diese Weise nach einigen Monaten einen thematischen „Roten Faden“ entwickeln. Etwa zwei Monate vor der geplanten Aufführung muss der Theaterlehrer die Dramaturgie übernehmen und aus den gezeigten Schülerergebnissen und Ideen heraus ein Inszenierungskonzept entwickeln. Hierbei helfen ihm folgende Fragestellungen:
- Welche Themen tauchen in der Gruppe immer wieder auf?
- Welche Geschichte bietet sich als Hauptgeschichte an?
- Welche anderen Geschichten können fragmentarisch mit der Hauptgeschichte verwoben werden?

Der Theaterlehrer kann bis zum Schluss Schülervorschläge berücksichtigen, muss aber im Zweifel (auch unbeliebte) Entscheidungen treffen und die Verantwortung für die Inszenierung als Ganzes übernehmen.

Vorteile des Buffet-Prinzips

Das „Buffet-Prinzip“ ermöglicht es der Gruppe, ihre ganz persönlichen Ansichten, Gedanken, Erlebnisse zu eigenen Themen in einer Vielfalt von ästhetischen Möglichkeiten selbstbestimmt auf die Bühne zu bringen. Die Spielleitung hat im besten Fall über einen Zeitraum von einigen Monaten ein „Buffet der Möglichkeiten“ dem Lerntempo der Gruppe entsprechend schrittweise aufgebaut und kann sich nun in eine Beraterfunktion zurückziehen. Das Besondere an dieser Methode ist, dass die Schüler nicht ihr biografisches Material für die Inszenierung „zur Verfügung stellen“ und dann vom Spielleiter ein Konzept übergestülpt bekommen, sondern dass sie selbst als Regisseure und Dramaturgen ihre eigene Inszenierung nach und nach selbst herstellen. Durch das „Buffet-Prinzip“ erlernen die Schüler eine eigene, theatrale Sprache, über die sie sich einem Publikum mitteilen können.


Didaktisch-methodischer Hinweis: Buffet der theatralen Möglichkeiten

Das Buffet wird aus drei Karten-Typen zusammengestellt:

1. Spielkarten für die theatrale Übungen (schwarz)
Weiße DIN-A4-Blätter werden mit jeweils einer Begrifflichkeit für ein „theatrales Mittel“ beschriftet (schwarze Schrift). Beispiel: Der Theaterlehrer schreibt mit einem schwarzen Stift in großen Buchstaben „Freeze“ auf ein DIN-A4-Papier. Anschließend wird dieses Blatt laminiert, damit es beim Einsatz in allen folgenden Proben keinen Schaden nimmt. Ebenso wird mit allen anderen Spielkarten verfahren. Die Spielleitung führt pro Unterrichtsstunde bis zu drei Schilder ein. Am Anfang bieten sich „Freeze“, „Tempo 1–10“ und daraus folgend „Zeitlupe“ und „Zeitraffer“ an (Zeitlupe entspricht Tempo 1, Zeitraffer entspricht Tempo 10). Eine Liste verschiedener Übungen finden Sie im Abschnitt „Theatrale Mittel“.

2. Spielkarten für die Tätigkeiten (blau)
Die Spielleitung bereitet drei blau beschriftete DIN-A4-Schilder vor, auf denen jeweils eine Tätigkeit steht. Beispiel: Zähne putzen (oder tanzen, schießen, schleichen, kriechen, usw.). Im Spiel dürfen die Schüler selbst zu jedem Zeitpunkt neue Tätigkeiten einbringen. Es liegen immer ein Stapel leerer DIN-A4-Blätter und ausreichend blaue und rote Eddingstifte an einem Platz („Station“) des Probenraums bereit. Ein Schüler kann z.B. eine neue Tätigkeit „ins Spiel bringen“, indem er diese selbst (mit blauer Farbe) auf ein leeres Blatt schreibt und zu den anderen blauen Schildern legt. So wird die Anzahl der „Tätigkeitsschilder“ ständig erweitert.

3. Spielkarten für die zentralen Gefühlsthemen (rot)
Die Spielleitung bereitet drei rot beschriftete DIN-A4 Schilder vor, auf denen jeweils ein zentraler Gefühlsbegriff steht. Beispiel: Liebe (oder Wut, Enttäuschung, Eifersucht, Freude, usw). Wie bei den Tätigkeits-Schildern können auch die roten Gefühls-Schilder während des Spiels immer von den Schülern in der oben beschriebenen Weise erweitert werden.


Glossar: Theatrale Mittel

Freeze  In der aktuellen Bewegung erstarren.
„Alle mit Blick ins Publikum“  Alle Spieler wenden gleichzeitig ihr Gesicht zum Publikum.
Formation  Die Spieler bilden zusammen eine Formation auf der Bühne. Das kann eine Reihe, ein Block, ein Keil, ein Kreis, ein Pulk, eine Diagonale quer über die Bühne u.v.a.m. sein.
Pulk  Alle spielen bilden dicht nebeneinander stehend einen ungeordneten Menschenpulk.
Fallen  Aus dem Stand zu Boden fallen, ohne sich dabei wehzutun.
Sinken  Sehr langsam zu Boden sinken (Zeitlupe).
Zeitlupe  Alle Bewegungen werden sehr verlangsamt ausgeführt. Dafür muss vermehrt Muskelkraft zum Einsatz kommen. Große Körperspannung. Vermeiden von „Wacklern“.
Zeitraffer  Bewegungen werden in viel zu schnellem Tempo ausgeführt, sodass eine skurrile Wirkung entsteht.
Pose  Der Spieler nimmt eine bestimmte Haltung ein und bleibt im Freeze stehen.
Gruppenfoto  Alle Spieler zusammen bauen ein „Bild für den Fotografen“, sie posieren, als sollten sie alle zusammen fotografiert werden.
Standbild  Alle Spieler stellen zusammen eine Situation oder ein Gefühl, wie z.B. „Angst“, dar und frieren in diesem Bild ein.
Synchronität  Bewegungen der Spieler werden so aufeinander abgestimmt, dass sie gleichzeitig und im selben Rhythmus ausgeführt werden.
Parallelität  Zwei Spieler stimmen ihre Bewegungen so ab, dass sie gleichzeitig und im selben Rhythmus ausgeführt werden.
Tocs  Ein Bewegungsablauf wird durch Pausen (Innehalten) in einzelne Abschnitte untergliedert. Das wirkt dann so, als hielte man einen Film an, ließe ihn ein kleines Stück weiterlaufen und hielte ihn wieder an und so immer weiter.
Chorisch sprechen  Alle Spieler sprechen gleichzeitig den Text.
Catwalk  Der Spieler geht sehr schnell auf einer geraden Bahn nach vorne an die Bühnenrampe, dabei sehr intensiver Blick ins Publikum. Er nimmt vorne an der Rampe eine Pose ein und friert ein oder kombiniert diese Pose zum Beispiel mit einem gesprochenen Satz.
Flüstern  Sprechen ohne Stimme.
Schreien  Der ganz normale Text wird nicht gesprochen, sondern geschrien.
Ohne Stimme sprechen  Die Spieler stellen sich ihren Text beim lautlosen Sprechen genau vor, bewegen aber nur sehr deutlich ihre Lippen, ohne dass man etwas hört.
Spiegeln  Ein Spieler spiegelt die Bewegungen seines Gegenübers.
Cluster  Alle singen auf ein Zeichen hin gleichzeitig irgendeinen Ton. Dadurch entsteht ein dissonanter Klang. Auf ein weiteres Zeichen hin gleichzeitig verstummen.

Die Liste kann und muss immer erweitert werden. Mit der Zeit entstehen im Spiel neue Ideen zum Beispiel für standardisierte Bewegungsabläufe, die wiederum zu neuen Spielkarten gemacht werden können.


Übungen „Biografisches Material“

Liste „Biografisches Material generieren“

Geschichten aus Bildern
Alle sitzen im Kreis auf dem Boden. In der Mitte des Kreises ist eine Vielzahl verschiedener Bilder ausgebreitet (z.B. Fotos und Werbung aus Zeitschriften zu möglichst unterschiedlichen Stimmungen und Themen). Jeder Spieler sucht sich ein Bild aus, hebt es auf und setzt sich damit wieder an seinen Platz. Jeder erzählt nun der Reihenfolge nach, warum er sein Bild ausgesucht hat und was es mit ihm zu tun hat.

Schreiben im Auftrag
Jeder Spieler teilt ein Blatt Papier in neun Felder auf. Er trägt auf seinem Blatt in jedes Feld ein Wort ein, das in seinem bisherigen Leben irgendwie von Bedeutung ist oder war (das können Wörter wie „Vater“, „Mutter“, aber auch Wörter wie „Haustür“, „Apfelbaum“, „zehnter Geburtstag“, … sein). Wenn alle Schüler fertig sind, wird das Blatt jeweils nach rechts an den Nachbarn weiter gegeben, sodass nun jeder das Blatt seines Nachbarn vor sich hat. Jeder sucht sich nun auf diesem fremden Wortblatt das Wort aus, das ihn am meisten interessiert oder neugierig macht und trägt in dieses Feld seinen Namen ein. Dann werden die Zettel weiter nach rechts gereicht und wieder erhält jeder einen Zettel mit neuen Wörtern, von denen er für sich das Interessanteste aussucht und in das entsprechende Feld seinen Namen einträgt. So machen alle Blätter die gesamte Runde, bis jeder wieder sein eigenes Blatt vor sich hat. Jeder schreibt nun zu dem Wort eine Geschichte, das am häufigsten auf seinem Zettel markiert wurde.
Variante: Diese Geschichte kann auch in Stichworten verfasst werden. Anschließend darf sich jeder einen Stapel Karten nehmen und die wichtigsten Wörter seiner Geschichte in der richtigen Reihenfolge auf die Karten schreiben (ein Wort pro Karte). Diese Verfahrensweise hat den Vorteil, dass die Geschichten bereits auf Begriffe und jeweilige Spielkarten reduziert sind. Solche Spielkarten lassen sich später leichter szenisch umsetzen.

Autobiographie in fünf Sätzen
Jeder beschreibt sein bisheriges Leben in fünf Sätzen. Diese werden auf einem Blatt Papier sauber aufgeschrieben. Diese fünf Aussagen müssen ganz besonders charakteristisch für den Verfasser sein. Die Sätze können eine Art Mini-Bericht, ein Song-Text, ein Gedicht oder eine Erzählung sein. Die Länge und Art der Sätze wählt jeder Spieler selbst. Es dürfen aber auf keinen Fall mehr als fünf Sätze sein.

Kindheitsmuster
Jeder Spieler erinnert sich einige Minuten lang an die Zeit, als er ein kleines Kind war, bis eine wichtige Situation deutlich vor Augen tritt. Auf einer Karte werden alle Begriffe für Gefühle gesammelt, die in dieser Situation wichtig waren. Jeder entscheidet aufgrund seiner „Gefühls-Sammlung“, welches Gefühl das intensivste dabei war. Dieses „zentrale“ Gefühl wird in die Mitte eines neuen Blattes geschrieben und eingekreist. Es bildet den Kernpunkt eines Clusters. Nun schreibt jeder um seinen Begriff herum alle Wörter, die ihm spontan dazu einfallen. So entsteht sein ganz persönliches Wort-Cluster. In einem nächsten Schritt verfasst nun jeder auf der Grundlage dieses Clusters eine eigene Geschichte zum Thema „Kindheit“. Auch diese Geschichte kann wieder in Stichworten auf Spielkarten fixiert werden, damit sie später als Spielanlass leichter genutzt werden können.


Liste „Von biografischen Sequenzen zu zentralen Themen“

1. Biografisches Material fokussieren
Die von den Schülern geschriebenen biografischen Texte werden nebeneinander auf dem Boden ausgebreitet (Prinzip der Ausstellung). Ein Stapel Papier und ausreichend viele rote Edding-Stifte liegen bereit. Alle lesen alle Texte und schreiben in der „Ein-Wort-pro-Schild“-Methode jeweils das aus ihrer Sicht darin zentral hervortretende Gefühl auf. Es entstehen rote „Gefühlsschilder“, die jeweils unter die dazu passenden Texte gelegt werden. Geht es in einem Original-Text beispielsweise um eine Prüfungssituation, so könnte ein Spieler das Schild: „Angst vor dem Scheitern“ darunter legen. Ist ein anderer Spieler anderer Ansicht, kann er ein weiteres Schild dazu legen, zum Beispiel „Scham“. Auf diese Weise wird eine Vertiefung der Inhalte auf einer Reflexionsebene erreicht und zusätzlich für einen späteren Vorgang ein Zuordnungssystem im Sinne der Frage: Welche Geschichten und Themen gehören eigentlich zusammen?“ geschaffen.

2. Eine Mitschülererzählung zu einem Traumtext umschreiben
Jeder Spieler sucht sich nun einen der fremden Texte aus und schreibt diesen Text um in einen Traum. Die dazu gehörigen Gefühlsschilder dienen der Orientierung. Handlung, Ort, Zeit und Personen des Original-Textes dürfen verändert werden, aber nicht seine Kernaussage, nicht das zentrale Gefühl, das im Originaltext genannt worden ist. Es kann ein Alptraum, ein rätselhafter Traum oder auch ein Wunschtraum entstehen. Hilfreich können hier die Karten mit theatralen Formen sein: Zeitlupe, Figurensplitting, Fallen, Freeze usw. (siehe Abschnitt „Theatrale Mittel“). So können Bilder im Kopf erzeugt werden, die traumartigen Charakter haben: Eine im Original-Text bedrohliche Person kann im Traumtext zum Beispiel vervielfacht auftreten, sich langsam bewegen, ohne Stimme sprechen, ohne Ton schreien, laufen und nicht ankommen, usw. Bei der Erstellung des Traumtextes steht nicht ein perfekter Deutschaufsatz im Mittelpunkt; es gibt auch keine Mindestlänge. Wichtig ist ausschließlich die Aktivierung von Traumbildern im Kopf und spontan entstehende Assoziationen. Die Traum-Texte werden zurück in die Reihe gelegt, und zwar direkt unter den jeweiligen Original-Text. So kann nun jeder „Autor“ lesen, was für ein Traum aus seinem Original-Text entstanden ist.

TOP
BACK
PRINT
MORE
LESS

aktuell

31. Oktober 2017

Eine neue Geschichte

Ich habe lange nicht geschrieben, weil ich das, was an Zeit übrig blieb (Urlaub und nachts) in etwas anderes investiert habe: Man könnte sagen, in mein neues Buch. Das stimmt. Man könnte aber auch sagen: in die nächste kleine Selbstermächtigung, oder Befreiung, oder wie auch immer...

Mehr dazu unter:
maikesblog.de




26. Juni 2017

Presse-Beiträge zum Film »Act! Wer bin ich?«

Der Film »Act! Wer bin ich?« ist angelaufen, wird aber so richtig erst ab September in den Kinos laufen, da es jetzt sehr sommerlich ist und keine günstige Kino-Zeit. Wer aber schon neugierig ist, kann sich hier schon mal ein paar Beiträge und Rezensionen zum Film anschauen…

Presse

http://www.mdr.de/kultur/videos-und-audios/video-artour/video-artour-maike-plath100.html

http://mediathek.rbb-online.de/tv/rbb-AKTUELL/Rosa-von-Praunheim-mit-neuer-Doku/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3907840&documentId=43705946

http://www.deutschlandfunk.de/dokumentarfilm-act-wer-bin-ich-der-mut-von-einzelnen-wird.807.de.html?dram:article_id=389044

https://www.rbb-online.de/kultur/beitrag/2017/06/interview-rosa-von-praunheim-jugendtheater-dokumentarfilm-act.html

http://www.spielfilm.de/filme/3004746/act-wer-ich-bin/kritik
https://www.rbb-online.de/kultur/beitrag/2017/06/interview-rosa-von-praunheim-jugendtheater-dokumentarfilm-act.html

https://www.rbb-online.de/rbbaktuell/archiv/20170621_2145/neue-doku-von-rosa-von-praunheim.html

Der folgende Link ist ein Beitrag vom Tagesspiegel zu unserer aktuellen Jugend-Theaterproduktion am Heimathafen: »Die Matrix der Demokratie«
Wir spielen noch heute Abend und nächste Woche am 28., 29. und 30. Juni jeweils um 19.30 Uhr auf der Studiobühne im Heimathafen Neukölln!
http://video.tagesspiegel.de/heimathafen-neukolln-lust-auf-demokratie-haben.html




09. Juni 2017

Achtung!!!
Jetzt viel besser lesbar und gut ausdruckbar:
mein neuer Blog unter maikesblog.de!

Die alten Blog-Beiträge von dieser Website sind komplett in den neuen Blog übernommen und jetzt unter maikesblog.de zu finden – vor allem aber stehen alle neuen, aktuellen Blog-Einträge ab 9. Juni 2017 unter maikesblog.de




11. Mai 2017

Filmpremiere

ACT! WER BIN ICH?
Premiere des Dokumentarfilms von Rosa von Praunheim

Mit dem Film »Act! Wer bin ich?« liefert Rosa von Praunheim ein eindrückliches Porträt der Theaterarbeit mit Jugendlichen am Heimathafen Neukölln. Sowohl die Lehrerin Maike Plath, die nach 17 Jahren ihre Verbeamtung aufgibt und dem staatlichen Schuldienst den Rücken kehrt, als auch die Neuköllner Jugendlichen setzen einem wertenden und einschränkenden Schulsystem die eigene Stimme entgegen: Was kann ich? Wie kann ich diese Welt mitgestalten? Wer bin ich? Rosa von Praunheim entdeckt und feiert in diesem Film die individuelle Strahlkraft der Jugendlichen und den Zauber der emanzipatorischen Kraft des Bildungsmittels Theater.

Premiere: 21. Juni 2017, 20:30 Uhr
Ort: Heimathafen Neukölln
Karl-Marx-Straße 141, Berlin-Neukölln

Der Film kann auch auf Ihre private Initiative über verleih@missingfilms.de (Christos Acrivulis) bundesweit in Ihr nächstgelegenes Programm-Kino geholt werden.

Zum Kinotrailer




13. September 2016

Ankündigung

Das neue Jugendtheaterprojekt am Heimathafen Neukölln:
Die Matrix der Demokratie – »Winter is coming«?
Verschärft durch die Geflüchteten-Problematik und die offensichtliche Angst vor »Überfremdung« verhärten sich derzeit überall die Positionen – und nationalistische und ideologische Positionen verbreiten sich in einem Maße, das wir noch bis vor Kurzem für völlig unvorstellbar gehalten haben. Warum vertrauen so viele unseren westlichen Grundwerten so wenig? Was können wir tun?
 
Die neue Weltunordnung macht uns Angst – wir fragen uns:
 
Wie entsteht Krieg?
Was ist Demokratie?
Wie wollen wir leben?
Was für eine Welt wünschen wir uns für unsere Kinder?
Was können wir tun?
 
Was kann Demokratie?
Können WIR Demokratie?
Warum? Warum nicht?
Was sind die Folgen?
 
Wie sieht er aus – der Geheim-Code, die Matrix der Demokratie?
 
Wir fragen Menschen in Berlin, wir filmen, wir fragen nach, wir halten fest: Was passiert gerade mit der Demokratie?
 
Was passiert gerade mit der Welt, die wir kennen?
 
Erfüllt sich der Satz aus »Game of thrones«: Winter is coming?
 
Können wir etwas tun...?
 
Das Projekt »Die Matrix der Demokratie« ist ein Recherche-Projekt. Es entstehen unter anderem: Film, Theater, Aktionen im öffentlichen Raum.
 
Probenbeginn: 12. September 2016
Proben: jeden Montag 17 bis 20 Uhr auf der Studiobühne im Heimathafen Neukölln
Premiere und weitere Vorstellungen im Juni 2017




05. September 2016

Alles Gute zum Schulanfang!

Klickt auf YouTube oder Facebook !




21. März 2016

Workshop-Angebote von Maike Plath – auch für Einzelpersonen – ab September 2016 über den Verein ACT e.V. in Berlin!!
Alle Informationen unter www.act-berlin.de

 
Die neue Jugendtheaterproduktion der ACTIVE PLAYER NK am Heimathafen Neukölln:
How long is paradise?
Die neue Theater-Produktion vom Jugendclub am Heimathafen ACTIVE PLAYER NK zum Thema Glaube

»Früher glaubte ich, dass Menschen nach dem Tod in den Himmel gehen. Deswegen stand ich an stürmischen Tagen am Fenster – voller Erwartung, dass ich jemanden beobachte, der zum Himmel aufsteigt.« (Samira, 16 Jahre)
»Ich glaube an gute und böse Bakterien.« (Can, 14 Jahre)
»Als ich sechs Jahre alt war, glaubte ich, dass die Welt vor 1980 schwarz-weiß gewesen ist – wegen der Filme und Fotos von früher.« (Zahar, 16 Jahre)
»Als ich klein war, habe ich geglaubt, dass die Schule Spaß macht.« (Sercan, 14 Jahre)
»Damals haben meine Eltern mir erzählt, dass es die sieben Dragonballs gibt. Aus diesem Grund wollte ich nicht mehr in die Schule gehen, weil ich die Dragonballs suchen wollte.« (Taher, 19 Jahre)

Was wissen wir? Was glauben wir? Woher wissen wir, was wir glauben?
Wohin gehen wir?
Was ist der Mensch? Was ist Sinn und Zweck des Lebens?
Gibt es Gut und Böse?
Wozu brauchen wir Religion?
Was brauchen wir?
Was sollen wir tun?

Die ACTIVE PLAYER NK vom Heimathafen Neukölln gehen in diesem Jahr der Frage nach dem Glauben nach und beleuchten unterschiedlichste Blickwinkel und Perspektiven auf das älteste Thema der Welt.

Von und mit:
Walid Al-Atiyat, Nancy Ortiz-Dominguez, Batuhan Seker, Berkant Karadag, Sinan Özmen, Nikolai Scheel, Andreas Denic (Kenzo ontour), Matthias Chernikov, Olga Zgiep, Yasmin Kirschner, Karolina Marcinkiewicz, Ronnie Mertens, Hala El-Nasser, Salma El-Nasser, Shirin El-Ahmad, Moritz Scheffler, Kasimir Noack, Vivien Kroyer, Arkadas Karabulut, Yussuf Kocluoglu, Luciano Daniel Rammin, Ferhat Kocaman und
Assistenz: Frederic Gülbeyaz | Fotodokumentation: Friederike Faber | Bühne: Maria Zillich, Line Wasner, Julia von Schacky | Musik-Komposition, Produktionsdesign: Moritz Degen | Künstlerische Leitung und Regie: Maike Plath, Maria Zillich
 
Premiere: 16. Juni 2016, 20 Uhr, Studiobühne Heimathafen Neukölln
Weitere Vorstellungen: 17., 18., 23., 24., 25., 30. Juni sowie 01. und 02. Juli, jeweils 20 Uhr
Alle Vorstellungen auf der Studiobühne im Heimathafen Neukölln
Eintritt: 8,00 Euro
Studiobühne Heimathafen Neukölln, 1. Stock
Karl-Marx-Straße 141
12043 Berlin
www.heimathafen-neukoelln.de

Tickets und Info: 030/56 82 13 33
karten@heimathafen-neukoelln.de

Ein Projekt von ACT e.V. und Heimathafen Neukölln, gefördert durch »Künste öffnen Welten«




16. September 2015

»Ich glaube – also bin ich«
Das neue Jugendtheaterprojekt am Heimathafen Neukölln

Das neue Theaterprojekt von ACTIVE PLAYER NK am Heimathafen hat letzten Montag begonnen!
Ein paar Live-Eindrücke:
Schau dir »THEATER BEGINNT WIEDER« auf YouTube an!




03. August 2015

Neuer Blog-Eintrag:

Der Film »Men & Chicken« als extremes und extrem kluges Lehrstück zum Thema Inklusion
Hier – oder in der Menüleiste – auf maikes.blog klicken!




24. Mai 2015

Neues auf Maikes Blog!

Neues vom Heimathafen auf Vimeo!




22. Januar 2015

Vielfalt im Heimathafen Neukölln

Maikes Blog: Blog-Eintrag 22. Januar 2015

Am Heimathafen laufen derzeit die Proben für »Kafka im Kopf«. 21 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 24 Jahren mit verschiedensten kulturellen und sozialen Hintergründen beweisen derzeit in jeder Probe, dass Vielfalt nicht nur Spaß macht – sondern vor allem alle Beteiligten zu Höchstleistungen anspornt.




16. Juli 2014

Zwei Materialkästen zum partizipativen biografischen Theaterunterricht

Neu bei Beltz im Oktober 2014

Weitere Informationen




14. Juni 2014

»Niemand sollte mir mehr sagen können: ›Das geht nicht!‹«

Maike Plath im taz-Interview mit Anna Lehmann
taz.am wochenende vom 14./15. Juni 2014

Artikel zum Download:




24. Juni 2014

Ein neues Jugendtheater-Projekt von Mitspielgelegenheit e.V. am Heimathafen Neukölln:

»KAFKA IM KOPF«!!

Probenstart im Heimathafen am 1. September 2014!

Nach zehn ausverkauften Vorstellungen von »Tear down this classroom« geht die Jugendtheaterabteilung am Heimathafen nun in die Sommerpause.

Die Vorbereitungen für das neue Jugendtheater-Projekt am Heimathafen laufen allerdings schon auf vollen Touren.
Am Montag, dem 1. September 2014, geht es wieder los:
Mit »Kafka im Kopf«!

Alle, die Lust haben auf ein neues Theaterprojekt am Heimathafen und zwischen 14 und 22 Jahre alt sind, sind herzlich willkommen!

Am Montag, dem 1. September, treffen wir uns um 16:00 Uhr auf der Studiobühne im Heimathafen (1. Stock). Wir freuen uns auf euch!

Und darum wird es gehen:
»Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hatte, wurde er eines Morgens verhaftet.«
(Franz Kafka, Der Prozess)

Wir stellen uns ein paar Fragen:

  • Was würdest du machen, wenn du eines Morgens ohne jeden Grund verhaftet wirst?
  • Welche Fragen würdest du dir – und anderen – stellen?
  • Würdest du für deine Rechte kämpfen?
  • Welche Rechte?
  • Was hättest du zu sagen?
  • Bist du nicht selbst Schuld?
  • Was weiß der Staat über dich?
  • Was weiß Google über dich?
  • Bist du sicher, dass du immer das Richtige getan hast?
  • Was ist das Richtige?
  • Für wen?

Was würdest du machen, wenn du eines Morgens aufwachst und feststellst:
Du bist Staatsfeind Nummer 1!




09. Mai 2014

Neue Jugendtheaterproduktion am Heimathafen Neukölln:
»Tear down this classroom«

Neun Jugendliche unterschiedlicher Kulturen aus Neukölln untersuchen den wunderlichen Kontrast zwischen dem klassischen deutschen Klassenzimmer – als stärkstem Symbol unseres Bildungssystems – und der Welt, in der sie leben und leben werden.

Premiere:  22. Mai 2014, 19.30 Uhr




30. Oktober 2013

Die Proben für das neue Jugendtheater-Projekt von Mitspielgelegenheit e.V. am Heimathafen Neukölln sind in vollem Gange. Premiere ist am 22. Mai 2014.

Tear down this classroom!!

In der vierten Jugendtheater-Produktion am Heimathafen gehen wir mitten ins Herz des deutschen Bildungssystems – in den Klassenraum – und starten von dort aus unsere Recherche. 18 Jugendliche verschiedenster Kulturen aus Neukölln untersuchen den wunderlichen Kontrast zwischen dem klassischen deutschen Klassenzimmer – als stärkstem Symbol unseres Bildungssystems – und der Welt, in der sie leben und leben werden.

Sie richten den Blick auf das Komische und Widersprüchliche in ihrem Schulalltag und stellen die Frage nach dem Sinn von Schule: Worauf soll die Schule vorbereiten? In welchem Zusammenhang stehen Schule und Gesellschaft? Was hat sich verändert? Wie könnte oder sollte Schule gegenwärtig und zukünftig sein? Brauchen wir überhaupt noch das Klassenzimmer? Wem nützt es und wem nicht?

Ausgangspunkt unserer Überlegungen ist der so berühmte – und doch im Detail erstaunlich unbekannte – Brandbrief der Rütli-Schule. Was war da eigentlich los, und was bedeutete es?

Die Jugendlichen richten nun ihre Aufmerksamkeit auf das, was damals in den Medien gar nicht vorkam: ihre eigene Perspektive.

Proben: jeden Montag von 16 bis 19 Uhr auf der Studiobühne am Heimathafen

Endproben: 19. bis 22. Mai 2014, täglich von 10 bis 16 Uhr

Premiere: 22. Mai 2014, 19 Uhr

Weitere Vorstellungen: 23., 24. sowie 26., 27., 28. und 29. Mai 2014, jeweils um 19 Uhr

Alle Vorstellungen auf der Studiobühne Heimathafen (1. Stock)




06. Juni 2013

Das neue Jugend-Theaterprojekt am Heimathafen startet
am Montag, dem 19. August 2013!!
Um 16 Uhr auf der Studiobühne im Heimathafen!

Ein Projekt von Mitspielgelegenheit e.V. und dem Heimathafen Neukölln

Für junge Menschen (13 bis 19 Jahre):

Du möchtest schauspielern, singen, tanzen, auf der Bühne stehen? Man hat dich noch nicht entdeckt? Dann wird es Zeit!

Im Theater Heimathafen Neukölln (Karl-Marx-Straße 141) kannst du dich jedes Jahr im August zu einem neuen Theaterprojekt anmelden. Nach den Sommerferien ist es jetzt wieder soweit!

Wann?  Am Montag, dem 19. August 2013, um 16 Uhr, geht es wieder los!

Wo?  Auf der Studiobühne im Heimathafen Neukölln (1. Stock).

Wenn du dabei sein möchtest, schreib mir einfach eine Mail!
mitspielen@maikeplath.de
oder komm einfach am 19. August vorbei!

PRINT